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Gemeinsam für Soester Fachhochschul-Standort werben

Die Stadt Soest und die Fachhochschule Südwestfalen wollen das gemeinsame Marketing am Standort Soest weiter ausbauen. Konkrete Maßnahmen wie zusätzliche Wegweiser in Soest oder die Anbindung des Fachhochschul-Standortes am Lübecker Ring an den ÖPNV standen jetzt im Mittelpunkt der Gespräche zwischen Stadtverwaltung und Fachhochschulleitung. Dazu trafen sich Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer und Ferdinand Griewel als Geschäftsführer der Wirtschafts- und Marketing Soest GmbH im Rathaus mit Prorektorin Prof. Christine Kohring und den Dekanen Prof. Andreas Brenke (Fachbereich Maschinenbau und Automatisierungstechnik), Prof. Peter Thiemann (Fachbereich Elektrische Energietechnik) und Prof. Jürgen Braun (Fachbereich Agrarwirtschaft).

Für Dr. Ruthemeyer und Ferdinand Griewel ist die Fachhochschule am Lübecker Ring ganz klar ein Standortvorteil von Soest. „Die Fachhochschule ermöglicht es uns, alle denkbaren Bildungsabschlüsse in der Stadt anzubieten“, betont Dr. Ruthemeyer. Zahlen untermauern die Bedeutung der Fachhochschule: Zum Wintersemester 2014/2015 waren in Soest 3079 Studierende eingeschrieben, 563 Absolventen schlossen ihr Fachhochschulstudium mit Erfolg ab. Zudem wächst der Soester Standort der Fachhochschule Südwestfalen noch immer. Hinsichtlich des Personalbereichs berichtete Prorektorin Prof. Kohring von hochschulweit 40 Entfristungen alleine in diesem Jahr, weitere sind in 2016 geplant. Auf dem Campus in Soest nähert sich außerdem das neue Gebäude Nummer 17 der Fertigstellung, die Einweihung soll noch im Herbst geschehen. Mittlerweile betreibt die FH auch schon Außenstellen in Soest, weil es auf dem gemeinhin als schönster Campus Deutschlands bekannten Gelände eng wird.

Es gibt also Gründe genug, zusätzlich in die Außendarstellung und das Marketing der FH zu investieren. Darin waren sich die Gesprächspartner einig. Deshalb wird die Stadtverwaltung in Kürze zusätzliche Wegweiser an den Hauptzufahrtstraßen in Soest aufstellen lassen. Ferdinand Griewel kündigte an, dass am Bahnhof Werbeschilder für die FH installiert werden. Die Fachhochschule ihrerseits will stärker mit den heimischen weiterführenden Schulen kooperieren, um den Schülerinnen und Schülern die vielfältigen Möglichkeiten eines praxisorientierten FH-Studiums an dem mit Laboren und Hörsälen optimal ausgestatteten Standort vorzustellen. Zudem sagten Dr. Ruthemeyer und Ferdinand Griewel zu, sich bei den Verkehrsunternehmen dafür einzusetzen, dass der Campus am Lübecker Ring noch besser mit dem ÖPNV erreicht werden kann. Die regelmäßigen Gespräche zwischen Stadt und Fachhochschule sind mittlerweile fest etabliert. Zum nächsten Gedankenaustausch werden sich die Beteiligten auf dem Fachhochschul-Campus treffen.