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148 Flüchtlinge in Notunterkunft angekommen

In die Notunterkunft in den Turnhallen des Conrad-von-Soest-Gymnasiums sind am Donnerstagnachmittag 148 Flüchtlinge – darunter 23 Minderjährige - aus 19 Nationen eingezogen. Weit mehr als 100 Helfer waren daran beteiligt, dass die Begrüßung, Registrierung und Erstuntersuchung der Flüchtlinge reibungslos und ohne Zwischenfälle ablief. Um 21 Uhr und damit früher als erwartet war die Ankunft der Flüchtlinge abgeschlossen.

In der Zeit zwischen 16.30 und 17 Uhr trafen drei Busse mit den Flüchtlingen aus den Erstaufnahmeeinrichtungen in Dortmund und Bielefeld am Schulzentrum ein. Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer begrüßte die Menschen in der Sporthalle des Börde-Berufskollegs, welche der Kreis für die Untersuchung und Registrierung der Flüchtlinge zur Verfügung gestellt hatte. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Soest und der Kreisverwaltung Soest registrierten die Neuankömmlinge anschließend. 25 Ärzte sowie 40 Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger des Klinikums Stadt Soest leisteten die Erstuntersuchung, ehe die Flüchtlinge zu ihrer Unterkunft in der Dreifachhalle des Convos begleitet wurden. Mehrere Dutzend ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger sowie viele Freiwillige Feuerwehrleute aus Soest waren zur tatkräftigen Unterstützung ebenfalls vor Ort und packten bei der Verpflegung der Menschen mit an. Damit die Verständigung klappte, hatte der federführende Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) zehn Dolmetscher für insgesamt acht Sprachen hinzugezogen.

Ab Freitag, 7. August, läuft nun voraussichtlich der Regelbetrieb der Unterkunft. In den kommenden Tagen wird sich herausstellen, welche weitere Unterstützung in der Unterkunft benötigt wird. Die Stadtverwaltung wird ab der kommenden Woche auf alle jene Bürgerinnen und Bürger zugehen, die seit Bekanntwerden der Notzuweisung ihre Hilfe angeboten hatten. Bürgermeister Dr. Ruthemeyer dankte schon am Donnerstag vor Ort für die überwältigende Hilfsbereitschaft: „Wir können stolz sein, in dieser Stadt zu leben.“