Startseite Stadtplan Impressum
RSS abonnieren Tweet me An Facebook senden

Wichtige Änderungen für Geldzahlungen gelten ab Februar 2014

SEPA-System vereinheitlicht den Zahlungsverkehr

Im Zahlungsverkehr zwischen Kunden, Firmen, Behörden und anderen Zahlungspflichtigen oder Zahlungsempfängern gibt es vom 1. Februar 2014 an einige wichtige Änderungen. Das betrifft zum Beispiel Überweisungen und Lastschriften. In diesem Jahr werden die Vorbereitungen für die Umstellung bei vielen Organisationen, auch bei der Stadt Soest, getroffen. Mit dem Versand von Bescheiden und Rechnungen weist die Stadt Soest ihre Kunden und andere Zahlungspflichtige auf einige Einzelheiten der Änderungen schon hin. Solche zusätzlichen Informationen können zum Beispiel Steuerbescheiden, Rechnungen und Beitragszahlungsaufforderungen beiliegen.

Hintergrund der Änderungen ist das Ziel der Europäischen Union, einen einheitlichen Raum mit gleichen Standards für Zahlungen in den Ländern zu schaffen, die diesem neuen System angeschlossen sind. Das neue System heißt SEPA. Das ist englisch und steht für "Single Euro Payments Area – SEPA", zu deutsch etwa: Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum. Dem System haben sich insgesamt 32 Staaten angeschlossen. Dazu gehören die 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, Monaco und die Schweiz.

Wer also ab Februar 2014 Zahlungen innerhalb eines dieser Länder oder über die Grenzen hinweg in ein anderes Land dieses Systems vornimmt, muss sich an die "Spielregeln" von SEPA halten. Übrigens gilt dies nur für Zahlungen, die in EURO ausgeführt werden.



Überweisung

IBAN ersetzt die Kontonummer

Zu den auffälligsten Änderungen zählt die Umstellung der bisherigen Kontonummern und der Bankleitzahlen auf andere Formate.

Wurde bislang eine Kontonummer für die Zahlung genutzt, muss ab Februar 2014 eine sogenannte IBAN (International Bank Account Number) zum Beispiel auf einer Überweisung eingetragen werden. Die IBAN kann maximal 34 Stellen haben. Deutsche Geldinstitute nutzen eine IBAN, die immer 22 Stellen besitzt.

Die IBAN der Stadt Soest für ihr Konto bei der Sparkasse Soest lautet zum Beispiel:
DE27 4145 0075 0003 0000 15.
Die Buchstaben- und Ziffernfolge muss also zukünftig auf einer Überweisung an die Stadt Soest angegeben werden.

Allerdings hat die Stadt auch noch andere Konten (siehe unten) bei anderen Geldinstituten, die gegebenenfalls in Betracht kommen.

BIC steht anstelle der bisherigen Bankleitzahl

Anstelle der bisherigen Bankleitzahl wird zukünftig der BIC (Business Identifier Code) verwendet. Dieser Code besteht aus maximal 11 Stellen. Manchmal wird der BIC auch als SWIFT-Code bezeichnet.

Der BIC für eine Überweisung an das genannte Konto der Stadt Soest bei der Sparkasse Soest lautet: WELADED1SOS.

Soweit die Stadt Soest ihrerseits Zahlungen leistet, können die Bankverbindungen von Empfängern, die bislang schon bekannt sind, bei der Stadt Soest automatisiert auf die neuen IBAN- und BIC-Angaben umgestellt werden.



Lastschrift

Auch das bisherige Lastschriftverfahren ändert sich

Nicht nur bei Überweisungen sondern auch beim bisherigen Lastschriftverfahren ergeben sich mit der Einführung von SEPA ab Februar 2014 Änderungen. Anstelle der Einzugsermächtigung gibt es zukünftig ein sogenanntes SEPA-Basislastschriftmandat. Das entsprechende Formular finden Sie hier.

Sofern der Stadt Soest eine Einzugsermächtigung erteilt wurde, wird diese Einzugsermächtigung auf das neue SEPA-Basislastschriftmandat umgestellt. Alle Zahlungspflichtigen werden schriftlich über diese Umstellung informiert. Zum Teil ist dies auch schon geschehen, beispielsweise bei Versendung der Jahressteuerbescheide 2013. Vom Zahlungspflichtigen selbst ist nichts weiter zu veranlassen.

Bei der Umstellung teilt die Stadt Soest dem Zahlungspflichtigen unter anderem eine sogenannte Gläubiger-Identifikationsnummer und eine Mandatsreferenznummer mit.

Zwei wichtige Nummern für einzuziehende Zahlungen (früher Lastschrift)

Mit der Gläubiger-Identifikationsnummer kann die Stadt als Empfänger der Zahlung eindeutig festgestellt werden. Eine solche Nummer gab es im bisherigen Lastschriftverfahren nicht.

Die Mandatsreferenznummer ist dann unterschiedlich für die verschiedenen Zahlungsaufträge. Bei der Stadt Soest ist geplant, dass als Mandatsreferenznummer der Einfachheit halber das jeweilige Kassenzeichen Verwendung findet.

Mandat ersetzt die Einzugsermächtigung

Ab Februar 2014 können der Stadt Soest dann nur noch die neuen SEPA-Basislastschriftmandate erteilt werden. Dafür gibt es dann neue Vordrucke, die genutzt werden können. Die Lastschriftmandate müssen vom Zahlungspflichtigen handschriftlich unterzeichnet werden.

Neu ist im SEPA-Verfahren, dass dieses Mandat befristet ist. Das Mandat verfällt innerhalb von 36 Monaten nach dem Fälligkeitstermin der letzten zum Einzug vorgelegten Lastschrift. Danach müßte gegebenenfalls ein neues Mandat erteilt werden.



Ansprechpartner und Konten der Stadt Soest

Ansprechpartner für alle Fragen zur Umstellung auf das SEPA-Verfahren ist

Thomas Arens Tel. 103 - 53 20 t.arens@soest.de

 


 

Bei verschiedenen Geldinstituten unterhält die Stadt Soest Bankkonten.

Die einzelnen Konten mit den dazu gehörigen SEPA-Angaben sind hier einzusehen