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Wallentwicklungskonzept

Die ehemalige Festungsanlage der Stadt Soest umgibt heute noch zu etwa zwei Drittel die historische Altstadt. Die denkmalgeschützte Stadtbefestigung besteht neben den verschiedenen Mauerteilen auch aus der ehemaligen Gräfte und dem ehemaligen Schussfeld. Die frühere Wehranlage ist seit etwa 200 Jahren ein fester Bestandteil des öffentlichen Raumes und übernimmt eine wesentliche Rolle zur Naherholung in der Soester Innenstadt. Daher ist auch Dank der finanziellen Unterstützung durch Bund und Land im Rahmen der Städtebauförderung mit dem Wallentwicklungskonzept eine städtebauliche Planung zur langfristigen und dauerhaften Entwicklung erarbeitet worden. Grundlage des Erarbeitungsprozesses war auch eine breite und intensive Öffentlichkeits- und Politikbeteiligung im Rahmen von mehreren Workshops, in denen die Ideen entwickelt und die Zielrichtungen bestimmt wurden.

Hintergrund

Der Rat der Stadt Soest hat Ende des Jahres 2013 das "Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept" (ISEK) für die Altstadt beschlossen. Das ISEK bildet die Grundlage für die Beantragung von Fördermitteln aus der Städtebauförderung der Jahre 2015 bis 2019. Einen Baustein des ISEK bildet das zwischenzeitlich erarbeitete und vom Rat der Stadt Soest verabschiedete "Wallentwicklungskonzept" (WEK). Ziel des Konzeptes ist die Analyse und Bewertung der Wallanlagen einschließlich Gräften (ehemalige Wassergräben) sowie der ehemaligen Schussfelder zur Aufwertung in städtebaulicher als auch soziokultureller Hinsicht.

 

Die nachfolgenden Verlinkungen leiten Sie zu den entsprechenden Dokumenten:

Wallentwicklungskonzept

Werkstattdokumentation Bürgergarten und Experimentierfeld

Dokumentation 1. Bürgerdialog

Analyse zur Wallanlage

Dokumentation 2. Bürgerdialog

ISEK „Soest behutsam weiterbauen“

Planung der Abschnitte Brunowall und Dasselwall

Auf Grundlage des mit den Soesterinnen und Soestern erarbeiteten Wallentwicklungskonzeptes (s.o.) wurde für die Umsetzung der Abschnitte Brunowall und Dassewall in einem ersten Schritt die Entwurfsplanung erarbeitet und bei der Bezirksregierung Arnsberg und dem Land Nordrhein-Westfalen jüngst im Rahmen des Programms Städtebaulicher Denkmalschutz zur Städtebauförderung angemeldet.

Für den Abschnitt Brunowall wurde zugleich ein Antrag auf Städtebauförderung gestellt, um in einem ersten Schritt einen Abschnitt der historischen und denkmalgeschützten Wallanlage sanieren und auch für zukünftige Generationen erhalten und neue Impulse für den Naherholungsraum Wall und Gräfte setzen zu können.

Erläuterungsbericht der Entwurfsplanung Brunowall und Dasselwall

Plandarstellungen der Entwurfsplanung Brunowall und Dasselwall