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Kinderschutz

Das Jugendamt (hier konkret der Allgemeine Soziale Dienst) nimmt gem. § 8a SGB VIII den Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung aktiv wahr, wenn gewichtige Anhaltspunkte für eine Gefährdung des Wohls von Kindern oder Jugendlichen bekannt werden.  Diese können sich auf eine körperliche, sexuelle, seelische Misshandlung oder eine Vernachlässigung eines Kindes oder Jugendlichen beziehen. Das Gefährdungsrisiko wird im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte nach einem standardisierten Vorgehen abgeschätzt. Es wird immer zeitnah ein persönlicher Eindruck vom Kind und seinem persönlichen Umfeld gewonnen. Die Eltern werden über  die genannten Gefährdungspunkte informiert, auch das Kind wird altersgerecht dazu befragt. Anschließend erfolgt eine Situationseinschätzung, die das weitere Vorgehen beeinflusst.  Je nach Bedarf wird auch Kontakt zu anderen Institutionen wie Schule, Kindergarten oder Arzt aufgenommen.

 

Meldung einer Kindeswohlgefährdung:

Die Mitarbeiter/innen  des ASD der Stadt Soest erreichen Sie wie folgt:

Montag-Mittwoch in der Zeit von 08:30-16:00 Uhr, donnerstags in der Zeit von 08:30-17:30 Uhr und freitags 08:30-12:30 unter den jeweiligen Telefonnummern oder aber bei akuter Kindeswohlgefährdung unter der Handynummer 01607545696

Außerhalb der Sprechzeiten wenden Sie sich bitte in Fällen akuter Kindeswohlgefährdung  an die Polizeileitstelle Soest.

 

Die Mitarbeiter des ASD beraten die Familien über verschiedene Hilfsangebote wie z.B.  Hilfen zur Erziehung, Erziehungsberatungsstellen und Hilfen im Haushalt bis hin zur Schutzunterbringung von Kindern und Jugendlichen (s.a. Inobhutnahme). Bei fehlender Mitwirkung der Eltern wird das Familiengericht benachrichtigt.

Wenn Sie Rat, Unterstützung und Hilfe brauchen, wenn Sie sich Sorgen machen, ob das Wohl eines Kindes/ eines Jugendlichen bedroht ist (z.B. durch körperliche oder seelische Gewalt, Vernachlässigung) oder wenn Sie nicht sicher sind, wie Sie sich verhalten sollen: Warten Sie bitte nicht ab, sondern lassen Sie sich beraten! Die Beratung kann anonym erfolgen. 

Jede Mitteilung auf Kindeswohlgefährdung, egal ob schriftlich oder mündlich, wird an die zuständigen Mitarbeiter im Allgemeinen Sozialen Dienst weitergeleitet und bearbeitet.  

Kinder und Jugendliche können sich auch selbst an das Jugendamt wenden!